Black Metal Termine

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Sturmglanz Veröffentlichung

video

 

Bandinterview: Krow Roda

 

 

Sturmglanz: Grüße, erst einmal Danke, dass ihr Euch die Zeit für dieses Interview nehmt. Bevor wir beginnen möchte ich euch bitten, die Band KROW RODA einmal vorzustellen? Welche Mitglieder gibt es und wie welche Bandgeschichte gibt es bis dato?

 

Thunaraz: Nun, wie bereits auch schon auf unserer Homepage zu lesen ist, stammt der Name "Krow Roda" aus dem slawischen Sprachraum, welcher wiederum ein große Verwandtschaft zur Ursprache der Menschen (der großen Rasse), dem Sanskrit aufweist. Es bedeutet frei übersetzt "das Blut des Urahnen" bzw. "das Blut des einheitlichen Schöpfers", den wir als einen Teil in uns tragen, als Göttlichkeit an sich in unserer DNA bzw. in unsrem Blute, im Äther. Das bedeutet einfach übersetzt, wir und der Schöpfer sind eins.

 

Momentan sind folgende Bandmitglieder bei Krow Roda: Cworn (Gründungsmitglied) an der Gitarre, Morana (Gründungsmitglied) ebenfalls an der Gitarre und teilweise am Mikro, Svartfrost (seit 2015) am Mikro und ich am Bass. Auch bekommen wir immer sehr große Unterstützung von meiner Frau Sirin, die sowohl das Intro zu "Zeit des Erwachens" auf Deutsch wie auf Russisch eingesprochen hat und die gesanglichen Parts von Morana während ihrer Abwesenheit übernahm.

 

Svartfrost: Ich bin zur Band gestoßen da ich mit einem anderen Projekt unzufrieden war. Wer Black Metal kreieren möchte, der sollte für viele Richtungen offen sein (aber nicht für alles!). Und da ich Thunaraz schon länger kenne und er um meine Situation wusste, hat er mich gefragt ob Interesse besteht und Ich habe zugestimmt.

 

Sturmglanz: Im Mai letzten Jahres kam euer Debütalbum "Heimkehr" über Northern Fog Records heraus! Wie ist das Feedback von Freunden und Medien dazu gewesen?

 

Thunaraz: Wie zu erwarten, war es sehr unterschiedlich. Einige fanden die Platte einfach nur genial, während andere wiederum dies und das kritisierten. Aber solche Leute wird es immer geben und eigentlich ist das auch gut so, denn Krow Roda war nie als ein massentaugliches Projekt gedacht. Es kann, bzw. soll einen kleinen Einblick in andere Welten geben. Jenseits der uns vermeintlichen Realität. Ein Blick in die wahrhaftige Wirklichkeit, dort spielen solche Dinge wie Kritik keine Rolle mehr, sie verblassen. Außerdem machen wir unsere Musik im Grunde für uns selbst. Wenn dann irgendwelche anonymen Gestalten im Internet meinen, sie würden dies und das anders machen, dann sollen sie das an ihrem Projekt tun. Wir sind der Schöpfer unserer Kreation und wissen daher am besten, wie sie klingen soll.

 

 

 

 

 

Sturmglanz: Wie würdet ihr euer Album mit ein paar Sätzen beschreiben? Welche Lyrischen Inhalte sind in den Texten verankert? Kannst du bitte auf die einzelnen Titel eingehen:

 

Thunaraz: Gut, da muss ich allerdings etwas ausholen. Ich versuche es mit wenigen Worten zu erläutern.

 

01. Krow Roda

trägt den Namen der Band, da dieses Textgut genau das widerspiegeln soll, worum es uns eigentlich geht. Der Kampf im Inneren und die Erweckung der eigenen Göttlichkeit. Die meisten Menschen heutzutage sind Sklaven ihrer eigenen Triebe, Sklaven ihrer inneren Dämonen. Es gilt diese durch geistige Vertiefung zu besiegen. In den slawisch- arischen Weden ist hier die Rede vom selbstlosen Kämpfen. Auch werden wir natürlich von den Medien der heutigen Gesellschaft verwirrt. Somit schaffen diese die sogenannten "Bioroboter", die ihnen willenlos unterworfen sind. So verliert der Mensch seine Göttlichkeit, seine Unsterblichkeit und lebt in Trauer, Selbsthass und Furcht. "Die Weden werden nicht Diejenigen retten, die ihre Lebenspflicht nicht erfüllen, sie verweisen auf zwei Wege hin: auf selbstloses Kämpfen (Askese, Bescheidenheit, Zurückhaltung, Verzicht) und blutlose Opfergaben, durch diese erreicht ein Wissender die Reinheit... mit dieser Reinheit verjagt er die Sünden, ...eigenerleuchtet vom Wissen der Weden..." aus den Santia Weden des Peruns

 

02. Transzendenz Des Geistes

ist der erste Teil einer Art Astralreise. Der Protagonist verlässt das "Hier und Jetzt" über seine sterbliche Hülle hinaus. Seine bisherige Sicht auf die "Wirklichkeit" zerbricht. Er findet sich in einem neuen Bewusstseinszustand wieder und spürt die Verbundenheit mit Etwas, das für ihn fremd und uralt erscheint. Er erlebt eine Art Wiedergeburt seines Seins. Er erkennt dass er nicht das ist, für was er sich gehalten hat, sondern Teil eines Kollektivs, welches alles, was er bisher kannte, bei weitem übersteigt. Er spürt die Anwesenheit des Göttlichen Selbst. All seine Konzeptionen, all seine Meinungen und Rechtfertigungen verblassen. Er erkennt das dies alles nur mentaler, unnötiger Stoff ist. Somit verlässt er seine Gedankenstruktur und schwebt im reinen Sein.

 

Svartfrost: Meiner Meinung nach das beste Stück auf dem Album da es schnell und wuchtig mit den Riffs los geht. Vom Textlichen her sind alle Stücke eine Herausforderung, aber Thunaraz gibt sich viel Mühe beim Schreiben und ich respektiere das und versuche es auf der Bühne umzusetzen.

 

03. Tor Der Erneuerung

ist praktisch die Fortsetzung der astralen Reise. Nach dem der Protagonist im reinen Sein schwebt, verblasst seine bisherige Weltanschauung und sein drittes Auge offenbart ihm eine Pforte zu einer neuen Wirklichkeit. Er durchschreitet dieses Tor und findet sich in dieser neuen Realität wieder. Er spürt immer mehr eine Verbundenheit. Er nimmt tief in sich die Stimmen seiner Ahnen wahr. Sie warten bereits auf Ihn. Er findet sich nun wieder in einer weißen, reinen Welt. Wie eine karge Gebirgslandschaft überdeckt mit Schnee und Eis. Er "läuft" über eine weite Ebene und bemerkt unter sich die sterblichen Überreste seiner Ahnen, gefroren im Eis. Er steht am Rande eines Plateaus, kniet sich nieder und setzt sich selbst eine Krone aus Knochen auf sein Haupt. Vor ihm türmt sich ein Berg von toten Leibern seiner vergangenen Leben auf. Er besteigt ihn und sieht über den Rand des Plateaus in die Ewigkeit. Sein Geist erhebt sich und wird eins mit dem einheitlichen Schöpfer. Er wird Gott.

 

04. Mjolnir

ist ein sehr persönlicher Song für mich, weswegen ich nur kurz darauf eingehen werde. Er handelt von einer spirituellen Erfahrung mit dem Donnergott selbst, mit dem ich mich sehr verbunden fühle. Im Endeffekt soll er dem Hörer aber vermitteln, dass er mit seiner inneren Stärke, seinem Willen, so gut wie alles erreichen kann, was er sich wirklich fest vornimmt. So können wir auch in eine bessere Zukunft sehen. Denn bevor man die Welt verändern kann, muss man sich selbst ändern. Wer nach Außen sieht - der träumt, wer nach innen schaut - der ist erwacht.

 

05. Hangatyr

ist entnommen aus dem Havamal, aus den Liedern der Edda. Es zeigt uns wie der weiseste Ase Odin sich opfert, um Weisheit zu erlangen. Yggdrasil mit den neun Welten steht hier für das in den Weden aufgeführte "Neun Chakren - System", der Speer für das selbstlose Hingeben. An sich meditiert Odin, neun Tage und Nächte hindurch, aktiviert die Chakren und begegnet seinem Göttlichen Selbst. Am neunten Tage erwacht Odin aus dem Trancezustand und ist buchstäblich "erwacht".

 

Sturmglanz: Das letzte Stück und namensgebender Titel "Heimkehr" ist ein mächtiges und episches Metal-Instrumental? Wie kam da die Idee, in diesem Titel keinen Gesang aufzunehmen?

 

Thunaraz: Mit Heimkehr haben wir nicht nur das Ende des Albums erreicht, sonder auch das Ende unserer "Reise". Da das "Geistwesen" nach dem Tode in der materiellen Welt den Körper verlässt, durchquert es verschiedene Ebenen. Je nach erlerntem Bewusstsein und karmischen Auswirkungen wird das Geistwesen höher steigen, bevor es wieder in die Materie hineingeboren wird. Hat das Geistwesen das höchste "Level" erreicht, vereinigt es sich mit der Ganzheit. Kehrt Heim zur "Geburtsquelle".  Es tritt ein in das sogenannte Paranirvana, ein ideal - abstrakter Ort ohne Zeit und Raum. In einen Zustand den wir weder mit unseren Worten, noch mit unseren Gedanken fassen können. Weswegen "Heimkehr" nur aus Schwingungen und Emotionen bestehen soll.

 

Cworn: Zugegebenermaßen, ausgerechnet den Titelsong der Platte als reines Instrumental darzubringen, ist mehr als nur unüblich. Der Sinn dahinter steckt bei diesem Stück aber auch nicht in Worten und Gesang, sondern in einem Ausbruch einer gewaltigen Atmosphäre, die rein Gefühle und Emotionen zum Ausdruck bringt und dadurch ein höhere Ebene des Bewusstseins darstellt und widerspiegelt.

 

 

 

 

 

Album "Heimkehr" ist im STURMGLANZ STORE hier erhältlich!

Sturmglanz: Jetzt ist Euer Album schon einige Zeit auf dem Markt, gibt es neues Material, oder ist sogar ein neues Album fertig gestellt, war ja mal angekündigt, wenn ja, wann kann man damit rechnen, bis es den Massen zum Fraße vorgeworfen wird?

 

Thunaraz: Ein neues Album war ursprünglich der Plan, nun haben wir uns jedoch aus folgenden Gründen für eine Art EP entschieden. Zum Einen wollen wir unsere Zuhörer, wie auch uns, nicht allzu lange auf etwas Neues warten lassen. Zum Anderen lässt sich das geplante Konzept so besser verwirklichen. Am liebsten wäre uns das kommende Werk auf Kassette oder Vinyl, da es sich so besser in eine sanskrit- und eine deutschsprachige Seite unterteilen lassen würde. Doch will ich hier mal noch nicht zu viel verraten.

 

Sturmglanz: Welchen idealistischen Zusammenhang gibt es zwischen KROW RODA und der deut-schen Black Metal Szene? Vorausgesetzt es gibt eine Szene in euren Augen!

 

Thunaraz: Schwer zu sagen. Es gibt mittlerweile so viele Ansichten und Konzeptionen, dass ein wahrer idealistischer Zusammenhang meiner Meinung nach nicht existiert. Evtl. gibt es ein einheitliches Gefühl der Rebellion gegen die Gesellschaft wie auch ein Gott- Bewusstsein. Sei es jetzt im Satanismus oder in der momentan erblühenden "Anti"-Kosmos Bewegung. Mann sollte dabei bedenken, dass solche Konzeptionen oft aus verfälschten und/oder unzureichenden Quellen geschöpft werden. Nur zum Beispiel, nehmen wir Loki. Dieser wird in der Edda, die von Römern und Christen niedergeschrieben wurde, als "Feuergott" und "Bösewicht" hingestellt. Nun wird er heutzutage mit Luzifer (Lichtbringer) assoziiert. Dem Lichtbringer der schwarzen Flamme??? Nun erfahren wir allerdings aus den uralten Weden, dass "die schwarze Flamme", also ultraviolettes Licht, das höchste Chakra wiederspiegelt. Auch besteht das Licht der schwarzen Sonne aus UV Licht. Weswegen wir in der Edda hier doch in die falsche Richtung geführt werden. Denn das schwarze Licht ist nicht etwa etwas Böses, ganz im Gegenteil, es ist die Verbindung zum einheitlichen Schöpfer. Zu Ganzheit und Unsterblichkeit.

 

Svartfrost: Idealismus kann, denke ich, jeder finden, der sich mit unserer Musik beschäftigt. Von der Idee zur Verwirklichung. Wir liefern Ideen und/oder eine Botschaft und die Umsetzung oder das Annehmen liegt dann beim Zuhörer. Ob dieser jetzt von einer sogenannten Black Metal Szene kommt oder nicht, spielt meines Erachtens nach keine Rolle.

 

Sturmglanz: Ihr seid bereits ein paar Mal live aufgetreten - gibt es Pläne für weitere Konzerte? Wie würde für euch ein perfekter Konzert - Abend aussehen und mit welchen Bands würdet ihr gerne die Bühne teilen?

 

Thunaraz: Es sind weitere Live-Gigs geplant, die nächsten zwei, drei werden allerdings im kleinen Rahmen und ziemlich privat ausfallen. Partys und Metalclubs. Also ohne freien Einlass. Des Weiteren spielen wir nächstes Jahr auf dem "Torn Your Ties" in Bobstadt. Diese ist auch ehrlich gesagt eine meiner liebsten Veranstaltungen und ich freue mich immer darauf, in Bobstadt auf der Bühne zu stehen. Bands mit denen ich gerne spielen würde, wären wie folgt: Wintarnaht, Carthaun, Morok, Nawaharjan und Nagelfar.

 

Sturmglanz: Noch mal auf Eure Musik zurückzukommen, woher kommt die wahnsinnige Aggression auf dem Album, welche Anlässe gibt es dafür und welche Emotionen werden dadurch freigelassen?

 

Thunaraz: Ich würde dies nicht als Aggressionen bezeichnen. Es ist einfach nur die Urgewalt, die in Wörtern und Schwingungen hier wiederzufinden ist. Wie ein riesiger Schatten, der in der Dunkelheit lauert und alles geduldig beobachtet, um dann eines Tages urplötzlich als eine gigantische Feuerflut herauszubrechen und alles Übel zu verschlingen.  

 

Cworn: Ich höre oft, dass unsere Art von Musik sehr aggressiv wirkt und auch eine Menge an Kälte ausstrahlt. Wie Thunaraz es schon sagte, beschreiben wir damit die Urgewalt, damit diese auch als solche rüberkommt, sollte sie auch als solche wirken - aggressiv, kalt und mächtig.

 

Svartfrost: Aggression kann man, wie Thunaraz bereits sagte, in der Urgewalt sehen und spüren, sie kann jedoch auch von einzelnen Individuen erzeugt werden. Dies versuche Ich auf der Bühne so gut wie es geht rüberzubringen, was nicht leicht ist. Wir hoffen jedoch, die richtigen Emotionen freisetzen zu können.

 

 

 

 

 

Sturmglanz: Im Black Metal, besonders in Deutschland, begibt man sich recht schnell auf dünnes Eis, mit Eurem Artwork des Albums werdet Ihr nicht nur Freunde gewonnen haben, wie beurteilst du das?

 

Thunaraz: Also ich habe bisher keine schlechten Resonanzen diesbezüglich bekommen, was wahrscheinlich damit zusammen hängt, das ich mich mit solchen Leuten gar nicht abgebe. Menschen, deren geistiger Horizont nicht über die angeblichen Geschehnisse des Dritten Reiches reicht, sind meiner Meinung nach sehr arme Menschen. Sie sollten sich bewusst werden, dass gewisse Symbole wesentlich älter als der zweite Weltkrieg sind. Zum anderen werden diese auch in anderen Ländern und Religionen verwendet, die mehr mit der Urreligion zu tun haben, als diesen Menschen bewusst ist. Sie sind auf die westliche Gesellschaft konditioniert worden und haben darüber hinaus den Rest der Welt vergessen.    

 

Morana: Die Symbolik auf diesem Cover ist  im slavischen Stil gehalten und stellt somit etwas Positives dar. Bislang haben wir mit dem Artwork nichts negatives erfahren. Nur weil es oft mit einer bestimmten Thematik assoziiert wird, ist das Symbol von sich aus nicht negativ, vor allem weil es einen um einiges älteren Ursprung hat.

 

Svartfrost:  Ich finde es erbärmlich das man an Bands oder einzelnen Personen (gerade im Black Metal) herumkritisieren muss, wenn Symbolik stattfindet, mit der gewisse Personengruppen nicht klarkommen. Wie schon gesagt wurde, haben gerade die Deutschen bzw. Deutschstämmigen (!) eine Geschichte aufzuweisen die um hunderte Jahre älter ist als das dritte Reich und diese Geschichte beeinflusste ganz Europa. Welches Volk kann das schon von sich behaupten? Es gibt Personengruppen, die oft noch Zuhause bei Mutti wohnen, welche anscheinend nichts anderes zu tun haben, als Musikmaterial von Bands, die sie selbst nicht hören und verstehen, zu durchforsten, um ihres Erachtens nach anstößige Parts oder Symboliken von Covern zu kritisieren. Politik hat in Krow Roda keine Bedeutung, uns geht es  genau um das, was Thunaraz oben schon erwähnt hatte.  Symbolik an sich finde ich wichtig, es war schon früher ein Medium der Verständigung und des Zusammenhaltes der Völker und Völkergruppen.

 

Sturmglanz: Besonders hier in der Ostdeutschen Black Metal Szene sind ja viele Musiker in mehreren Bands und Projekten tätig, wie ist das bei Euch, gibt es da auch irgendwelche Aktivitäten?

 

Thunaraz: Bei uns ist abgesehen von mir (Runenfrost), selbst niemand in einem Nebenprojekt involviert. Mit Cworn spielte ich einst bei Sargwart wie auch bei Nawaharjan.

 

 

 

 

 

Sturmglanz: Was habt ihr als nächstes für Pläne und was habt ihr für Visionen, welche ihr gerne realisieren möchtet?

 

Thunaraz: Wie gesagt, die kommende LP ist im Moment mein persönlich wichtigstes Anliegen. Dann natürlich noch einige Live - Gigs.

 

Cworn: Konkrete Ziele oder Pläne möchten wir eigentlich weniger nennen. Darauf soll es auch nicht ankommen,  sondern eher darauf, mit unserem Schaffen unsere Gedanken und Emotionen mit denen unserer Hörer zu teilen oder auch diese zu wecken. Dazu sind natürlich weitere Stücke in Arbeit und auch weitere Gigs geplant.

 

Sturmglanz: Der Black Metal hat ja nun in Deutschland in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt, mittlerweile hat man ja schon fast keinen Überblick mehr über die vielen Bands und Projekte, wobei aber auch viel Müll dabei ist, wie sieht ihr die Zukunft, macht diese Schwämme die Szene kaputt?

 

Thunaraz: Denke schon. Wie gesagt, wir machen Black Metal nicht aus den Gründen, dass wir unbedingt Black Metal machen wollen. Es ist einfach das Musikgenre, das am besten zu uns passt.

 

Cworn: Ja, von der Masse an Projekten und Bands wird man förmlich erschlagen und es gibt einfach zu viele Bands, die wie ihre Vorbilder klingen möchten, aber nicht wirklich viel Neues bringen. An dieser Stelle möchten wir einen anderen Weg gehen. Wir versuchen nicht, wie eine andere Band zu klingen, sondern bringen viel lieber unsere Gefühle und damit unser Innerstes zum Ausdruck. Wir legen Wert darauf, unsere eigenen Ideen und Gedanken sowohl musikalisch als auch textlich umzusetzen, auch wenn wir dabei ab und zu anecken. Wie gesagt die Masse an Projekten ist groß, die Kunst dabei ist aber, sich von der breiten Masse abzuheben, auch wenn man dabei an manchen Stellen aneckt. Ich denke wir haben damit einen guten Ansatz und hoffe dass wir damit unseren Platz finden werden.

 

Svartfrost: Ich habe gar nicht mitbekommen, dass es einen Boom gab ...es wurden schon immer viele Bands und Projekte getauft und wieder verbrannt. Was mir aufgefallen ist, gerade auf Konzerten, dass sich die Black Metal Kultur verändert. Das typische Leder oder BW-Hosen Outfit mit der Kutte voller Aufnäher scheint immer mehr in den Hintergrund zu rücken - das liegt sicher auch an den "neueren Black Metal Bands", die sehr auf die Ambient/Post-BM Schiene rücken. Gute Musik ja, aber ich möchte keine Typen sehen, die in Skaterhosen die Konzerte fluten. Der Black Metal braucht meines Erachtens nach keinen neuen Anstrich, sondern sollte sich auf die Werte beziehen, die ihn ausmachen.

 

Sturmglanz: Von meiner Seite aus gibt es keine Fragen mehr. Sofern ihr noch etwas loswerden wollt, könnt ihr es hier niederschreiben. Ansonsten bedanke ich mich für das Interview und wünsche euch für die Zukunft von Krow Roda alles Gute.

 

Dankeschön. Slawa Rodu, Hail den Ahnen!!

 

Varar Wallheim (April 2016)

 

Das KROW RODA Album "Heimkehr" ist im STURMGLANZ STORE hier erhältlich!

 

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